Chronik


Gegründet
 wurde die Musikkapelle Huben im Jahre 1925 von Franz Ambacher, einem Schlossermeister aus der Bezirkstadt Imst. Nur durch die Spenden großzügiger Gönner war es möglich, das Geld für den Instrumentenkauf aufzubringen.Der erste Auftritt erfolgte am 11.11.1925– dem Tag des Hubener Kirchenpatroziniums.Zu dieser Zeit wird wol der Großteil der Auftritte in erster Linie kirchlichen Anlässen gedient haben und erst an zweiter Stelle rangierte der gesellschaftlich – unterhaltende Aufgabenbereich.

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(Bild aus der Gründerzeit)

Doch mit Beginn des Krieges endete der erste Abschnitt der nunmehr 80 jährigen Geschichte der Musikkapelle Huben.Nach dem Weltkrieg, am 11.11.1947, wurde die Musikkapelle trotz vieler Probleme von einigen Idealisten neu gegründet. Als Kapellmeisterfungierte der Lehrer Ernst TaschlerObmann war Alois Schöpf.Am 03.06.1962konnten neue Instrumente (27 Stück) geweiht werden.Im Jahre 1964 wurde erstmalig das Bezirksmusikfest in Huben veranstaltet.1966– die erste Konzertreise ins Ausland führte die Musikkapelle Huben nach Sindelfingen/BRDWeitere Auslandsfahrten folgten 1967, 1969, 1979, 1983, 1984, 1996 (alle BRD), und 2003 Mechelen in Belgien.

 

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(Musikkapelle Huben 1966 mit 24 Mitgliedern)

Am 27.08.1987 wurde der neue Musikpavillon in Beisein von viel Prominenz eingeweiht – ein Meilenstein in der Geschichte der Musikkapelle.20 Jahre, von 1972 bis 1993, leitete Franz Josef Hausegger als Kapellmeister die Musikkapelle Huben.Von 1993 bis zum Jahre 2006 war Kapellmeister Andreas Grüner für die musikalische Leitung verantwortlich.Seit 2006 bis zum heutigen Tage leitet Alexander Grüner die Musikkapelle Huben.Seit 1994 ist es möglich, der Musikkapelle als “unterstützendes Mitglied” beizutreten und diese finanziell zu ünterstützen.Am 03.08.1997 konnte das neue Probelokal eingeweiht werden.28.05.2003 – Erstmals hat die Musikkapelle Huben ein Frühjahrskonzert (Gemeindesaal Längenfeld) veranstaltet.

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(Musikkapelle Huben 2004)

In den vergangenen Jahren konnte die Musikkapelle Huben viele Menschen – Einheimische und Gästen – bei unzähligen Konzerten, Festveranstaltungen, kirchlichen und gesellschaftlichen Anlässen, viel Freude bereiten.In dieser Zeit hat die Musikkapelle Huben, dank der begeisterungsfähigen Musikanten und einer zukunftsorientierten Führung große Fortschritte gemacht – quantitative, aber besonders qualitative und einen rasanten Schritt nach vorn gemacht.Durch großartige Erfolge bei Konzertwertungsspielen, Marschmusikbewertungen und Konzertauftritten hat sich die Musikkapelle Huben weit über die regionalen Grenzen hinaus einenguten Namen gemacht.

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(Musikkapelle Huben 2006)

Bis zum Jahre 2000 hat Langzeitobmann Wolfgang Jenewein 23.Jahre die Geschicke der MK-Huben Organisatorisch unter sich.Seit dem Jahre 2000 ist Klotz Werner für die Geschicke der MK-Huben verantwortlich.

In der Musikkapelle Huben wurde immer mehr Wert auf die Ausbildung der Jungmusikanten gelegt und so konnte der Zuwachs und die Qualität der Musikkapelle Huben gesteigert werden.

Im Jahre 2005 hat die Musikkapelle Huben ein Großprojekt unter dem Titel „Faszination Blasmusik“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der MK-Längenfeld spielten 120 Musikanten auf einer Bühne „ den Traum eines Reservisten“ mit großer Videoleinwand im Alten Badl in Längenfeld. 2 Aufführung war beim Bezirksmusikfest das die Musikkapelle Huben selbst veranstaltete.

2006 hat die Musikkapelle Huben ihren 1. Tonträger produziert. Die CD mit dem Titel „Freunde der Blasmusik“ beinhaltet 13. Werke und war wohl das Abschiedsgeschenk von unserem sehr geschätzten Kapellmeister Andreas Grüner.

In den Folgenden Jahren hatten wir noch Auslandsfahrten nach Platt im Passeiertal (Südtirol) und Sterzing (Südtirol).

2006 wurde noch der Geräteschuppen gemeinsam mit der FF-Huben am Rande des Pavillonplatzes errichtet.

2008 wurde der Pavillonplatz von der Gemeinde Längenfeld im Zuge der Dorferneuerung gestaltet, Gepflastert und Parkplätze Ausgewiesen.

2009 war wieder ein großer Höhepunkt der Musikkapelle Huben. Anlässlich der 200 Jahr-Feier Tiroler Freiheitskampf hat sich die Musikkapelle Huben und Längenfeld entschlossen erneut ein Großprojekt auf die Beine zu stellen. Unter dem Titel „Faszination Blasmusik“ wurde das Werk „Tirol 1809“ von beiden Kapellen zusammen viermal auf übergroßen Bühnen mit Beschallung, Videoleinwand, Film (die Freiheit des Adlers) aufgeführt (in Längenfeld Altes Badl, Huben Pavillon, St.Leonhard im Passeier und beim Stammgästetreffen in Längenfeld).

Im Jänner 2011 bekam die Musikkapelle Huben die Möglichkeit mit der Musikkapelle Längenfeld beim Tiroler Ball in Wien mit zu wirken. Die Region Ötztal wurde beauftragt das Wochenende in Wien zu Organisieren. Der Absolute Höhepunkt war wohl die Messe im Stephansdom mit ca. 100 Musikanten und verschiedenen Chören aus dem Ötztal.

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(Musikkapelle Huben 2011)

Im Frühjahr 2011 errichtete die Musikkapelle Huben mit den Vereinen von Huben und der Gemeinde Längenfeld die Pavillonvorplatzüberdachung. Somit sind wir nun im Besitz eines Veranstaltungszentrums mit Pavillon und Probelokal das seinesgleichen sucht.Seit 2011 gehen die Musikantinnen der Musikkapelle Huben in Ötztaler Tracht.

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(Tracht der Musikantinnen der Musikkapelle Huben)